Sich intensiv mit Geschichte auseinanderzusetzen, bedeutet mehr als Zahlen und Daten zu lernen – es heißt, Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen. Vor diesem Hintergrund nahmen die GeschichtslehrerInnen Simone Herzig und Michael Kielgast vom 04. bis 08. Februar 2026 an einer eindrucksvollen Fortbildung in Oświęcim und Krakau (Polen) teil. Organisiert wurde die Weiterbildung vom Maximilian-Kolbe-Werk (Freiburg) in Kooperation mit dem International Center for Education about Auschwitz and the Holocaust (Oświęcim) sowie dem Geschichtsort Villa ten Hompel (Münster). Die Teilnehmenden kamen aus der gesamten Bundesrepublik und brachten vielfältige Erfahrungen aus Schule, Bildungsarbeit und Gedenkstättenpädagogik mit. Insgesamt nahmen rund 20 Personen teil, begleitet von sieben Referentinnen und Referenten.
Im Mittelpunkt standen intensive Einblicke in die Geschichte und die heutige Vermittlungsarbeit rund um den Holocaust. Die Gruppe erhielt eindrucksvolle Führungen durch die Gedenkstätte Auschwitz I und Auschwitz II-Birkenau. Besonders bewegend war ein Zeitzeuginnengespräch, das die historischen Ereignisse auf sehr persönliche Weise greifbar machte. Weitere Programmpunkte waren eine Führung durch den Gedenkort KZ-Plaszow, ein Rundgang über das ehemalige Ghettogelände in Krakau, der Besuch der ehemaligen Schindler-Fabrik sowie des jüdischen Viertels Kazimierz. Diese Orte verdeutlichten eindrucksvoll das jüdische Leben vor dem Nationalsozialismus, die systematische Verfolgung und die bleibenden Spuren bis in die Gegenwart.
Neben den Exkursionen gab es zahlreiche Fachvorträge und Workshops. Themen waren unter anderem Holocaust Education in der Schule, Tätergeschichten im Geschichtslernen, die Planung und Durchführung von Gedenkstättenfahrten mit Schülerinnen und Schülern sowie Möglichkeiten, über soziale Medien wie Instagram, TikTok und YouTube einen reflektierten Zugang zur Geschichte des Holocaust zu fördern. Die gesamte Fortbildung war äußerst gewinnbringend und lehrreich. Sie bot nicht nur vertiefte historische Kenntnisse, sondern auch viele konkrete didaktische Impulse für den Unterricht und die schulische Erinnerungsarbeit.
Die Geschwister-Scholl-Schule wird voraussichtlich im Juni 2027 eine eigene Gedenkstättenfahrt nach Oświęcim durchführen. Solche Fahrten sind von großer Bedeutung, da sie Geschichte unmittelbar erfahrbar machen. Schülerinnen und Schüler setzen sich vor Ort intensiv mit den historischen Ereignissen auseinander, entwickeln Empathie für die Opfer und reflektieren Verantwortung, Menschenrechte und demokratische Werte. Die Begegnung mit authentischen Orten fördert nachhaltiges Lernen und stärkt das Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, Ausgrenzung, Antisemitismus und Rassismus entschieden entgegenzutreten.
Wir sind dankbar für die wertvollen Erfahrungen dieser Fortbildung und freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse in unsere schulische Arbeit einzubringen und an unsere Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.
Simone Herzig
Im Mittelpunkt standen intensive Einblicke in die Geschichte und die heutige Vermittlungsarbeit rund um den Holocaust. Die Gruppe erhielt eindrucksvolle Führungen durch die Gedenkstätte Auschwitz I und Auschwitz II-Birkenau. Besonders bewegend war ein Zeitzeuginnengespräch, das die historischen Ereignisse auf sehr persönliche Weise greifbar machte. Weitere Programmpunkte waren eine Führung durch den Gedenkort KZ-Plaszow, ein Rundgang über das ehemalige Ghettogelände in Krakau, der Besuch der ehemaligen Schindler-Fabrik sowie des jüdischen Viertels Kazimierz. Diese Orte verdeutlichten eindrucksvoll das jüdische Leben vor dem Nationalsozialismus, die systematische Verfolgung und die bleibenden Spuren bis in die Gegenwart.
Neben den Exkursionen gab es zahlreiche Fachvorträge und Workshops. Themen waren unter anderem Holocaust Education in der Schule, Tätergeschichten im Geschichtslernen, die Planung und Durchführung von Gedenkstättenfahrten mit Schülerinnen und Schülern sowie Möglichkeiten, über soziale Medien wie Instagram, TikTok und YouTube einen reflektierten Zugang zur Geschichte des Holocaust zu fördern. Die gesamte Fortbildung war äußerst gewinnbringend und lehrreich. Sie bot nicht nur vertiefte historische Kenntnisse, sondern auch viele konkrete didaktische Impulse für den Unterricht und die schulische Erinnerungsarbeit.
Die Geschwister-Scholl-Schule wird voraussichtlich im Juni 2027 eine eigene Gedenkstättenfahrt nach Oświęcim durchführen. Solche Fahrten sind von großer Bedeutung, da sie Geschichte unmittelbar erfahrbar machen. Schülerinnen und Schüler setzen sich vor Ort intensiv mit den historischen Ereignissen auseinander, entwickeln Empathie für die Opfer und reflektieren Verantwortung, Menschenrechte und demokratische Werte. Die Begegnung mit authentischen Orten fördert nachhaltiges Lernen und stärkt das Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, Ausgrenzung, Antisemitismus und Rassismus entschieden entgegenzutreten.
Wir sind dankbar für die wertvollen Erfahrungen dieser Fortbildung und freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse in unsere schulische Arbeit einzubringen und an unsere Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.
Simone Herzig
